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NachDenkensWertes

... an Erkenntnissen aus der Geschichte der Menscheit mit einer Bedeutung sowohl für die Gegenwart wie auch für ihre Zukunft

 

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Äsop (um 600 v.u.Z.), ev. griechischer Sklave

 

Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.

Laotse (um 600 v.u.Z.), chinesischer Philosoph

 

Der Mensch lebt durch Geradheit. Ohne sie lebt er nur von glücklichen Umständen und rechtzeitigem Ausweichen.

Der Mensch kennt dreierlei Wege klug zu handeln. Erstens durch Nachdenken - das ist der Edelste, zweitens durch Nachahmen - das ist der leichteste und drittens durch Erfahrung - das ist der bitterste.

Konfuzius (551 - 469 v.u.Z.), chinesischer Philosoph

 

Esel ziehen Häcksel dem Gold vor. Es steht in deinem Belieben, daraus eigene Schlüsse zu ziehen.

Eigendünckel ist Rückschritt des Fortschritts. 

Wo keine Bewegung ist, herrscht Verfall.

Heraklit von Ephesus (ca. 520 - 460 v.u.Z.), griechischer Philospoh

 

So oft Sokrates über den Markt ging, pflegte er beim Anblick der Waren, die dort in Hülle und Fülle feilgeboten wurden, auszurufen: "Wie zahlreich sind doch die Dinge, denen ich nicht bedarf!"

Sokrates (469 - 399 v.u.Z.), griechischer Philosoph

 

Nich viel, sondern wahr soll man reden.

Das Wort ist nur der Tat Schatten.

Viele, die die schändlichsten Dinge tun, führen die trefflichsten Reden.

Demokrit (460 - 370 v.u.Z.), griechischer Naturphilosoph

 

Der Zugang zur Macht muss Menschen vorbehalten bleiben, die nicht in sie verliebt sind.

Niemand schafft größeres Unrecht als der, der es in Form des Rechts begeht.

Platon (427 - 348 v.u.Z.), griechischer Philosoph

 

Alea iacta est (Der Würfel ist gefallen)

Gaius Julius Caesar (100 - 44 v.u.Z.) römischer Staatsmann u. Schriftsteller

 

Steter Tropfen höhlt den Stein.

Titus Lucretius Carus (* um 97 - 55 v.u.Z.), römischer Dichter

 

Der Berg kreißte und gebahr ... eine Maus.

Quintus Horatius Flaccu (Horaz) (65 - 8 v.u.Z.), römischer Dichter

 

Nicht die ans Licht gekommenen Wahrheiten fördern Revolutionen, sondern Wahrheiten, die unterdrückt wurden.

Weise Lebensführung gelingt keinem Menschen durch Zufall. Man muss, solange man lebt, lernen, wie man leben soll.

Lucius Annaeus Seneca (4 v.u.Z. - 65 n.u.Z), römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher u. Schriftsteller

 

Undank ist der Welt Lohn.

2. Korinther 12, 11-18

 

Die Seele nährt sich von dem, worüber sie sich freut.

Aurelius Augustus (354 - 430), aus Nordafrika stammender lateinischer Kirchenlehrer

 

Denn es ist besser mit eigenen Augen zu sehen als mit fremden.

Martin Luther (1483 - 1546)

 

Ein Sprichwort ist ein kurzer Satz, der sich auf lange Erfahrung gründet.

Miguel de Servantes Saavedra (1547 - 1616), spanischer Dichter

 

Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden, als eure Schulweisheit sich träumt.

Etwas ist faul im Staate Dänemarks. (Hamlet)

Hohle Köpfe haben den lautesten Klang. (Heinrich v.)

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dramatiker

 

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.

René Descartes (1596 - 1620), französischer Philosoph, Mathematiker und Naturforscher

 

Bescheidenheit ist die schlimmste Form der Eitelkeit

Höchste Narrheit ist aus der höchsten Weisheit gewebt.

Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht.

Herzog François de La Rochefoucauld (1613 - 1680), französischer Militär und Literat

 

Wie leicht doch bildet man sich eine Meinung,/Geblendet von dem Glanz der äußeren Erscheinung.

Moliere (1622 - 1673), französischer Komödiendichter

 

Wieviele Jahrhunderte sind verflossen, ehe die Menschen in den Wissenschaften und in den Künsten zum Geschmack der Alten zurückkehrten und endlich das Einfache und Natürliche wieder zur Richtschnur nahmen.

Jean de La Bruyere (1645 - 1696), französischer Schriftsteller

 

Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.

Friedrich Christoph Oetinger (1702 - 1782)

 

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.

Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), schweizerisch-französischer Schriftsteller und Philosoph

 

Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne (Der kategorische Imperativ).

Immanuel Kant (1724 - 1804), deutscher Philosoph

 

Der aus Büchern erworbene Reichtum fremder Erfahrungen heißt Gelehramkeit. Eigene Erfahrung ist Weisheit. Das kleinste Kapital von dieser ist mehr wert, als Millionen von jener.

Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), deutscher Dramatiker

 

Beurteile einen Menschen lieber nach seinen Handlungen, als nach seinen Worten, denn viele handeln schlecht und sprechen vortrefflich.

Die Freiheit besteht darin, dass man alles tun kann, was anderen nicht schadet.

Matthias Claudius (1740 - 1815)

 

Die Fähigkeit, das Wort NEIN auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit.

Nicolas-Sébastian de Chamfort (1741 - 1794), franz. Schriftsteller

 

Es ist unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemanden den Bart zu sengen.

Die feinste Satire ist unstreitig die, deren Spott mit so wenig Bosheit und so vieler Überzeugung verbunden ist, das er selbst diejenigen zum Lächeln nötigt, die er trifft.

Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten mäßig entstellt.

Die Menschen sind in ihren Anlagen alle gleich, nur die Verhältnisse machen den Unterschied.

Man muss die Menschen nicht nach ihren Meinungen beurteilen, sondern nach dem, was diese Meinungen aus ihnen machen.

Wer alles ernst nimmt, was die Menschen sagen, darf sich nicht über die Menschen beklagen. Alles Reden ist meist nur Gered. Weiß man erst, was dahinter steht, lässt man´s klappern wie die Mühlen am Bach ud geht stillfein in sein eigen Gemach.

Wo Mäßigung ein Fehler ist, da ist Gleichgültigkeit ein Verbrechen.

Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799), deutscher Physiker u. Schriftsteller

 

In der Dummheit ist eine Zuversicht, worüber man rasend werden möchte.

Friedrich Heinrich Jakob (1743 - 1819), dt. Schriftsteller u. Philosoph

 

Ohne Begeisterung schlafen die besten Kräfte unseres Gemüts. Es ist ein Zunder in uns, der funken will.

Johann Gottfried von Herder (1744 - 1803), dt. Theologe und Dichter

 

Man muss der Macht immer misstrauen, in wessen Hand sie auch liegt.

Sir William Jones (1746 - 1794)

 

Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.

Mit einem Herren steht es gut, der, was er befohlen, selber tut.

Wo viel Licht ist, ist starker Schatten (Götz von Berlichingen, 1773).

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

 

Diplomaten ärgern sich nie. Sie machen sich Notizen.

Hochverrat ist eine Frage des Datums.

Charles Maurice de Talleyrand (1754 - 1838), französischer Staatsmann

 

Beobacht´ und denke nach, um die Wahrheit zu erkennen. Glaube nichts, was der Vernunft widerspricht. Täusche weder dich selbst noch andere.

Wer nicht genießt, wird ungenießbar.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

 

Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß.

Johann Gottfried Seume (1763 - 1810)

 

Unsere größten Erlebnisse sind nicht die lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.

Jean Paul (1763 - 1825), deutscher Schriftsteller

 

Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft.

Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835), deutscher Gelehrter, Schriftsteller und Staatsmann

 

Vom Erhabenen zum Lächerlichen ist es nur ein kleiner Schritt.

Napoleon Bonaparte (1769 - 1821), französischer General und Kaiser

 

Am schlimmsten ist die Weltanschaunung derer, die die Welt nie angeschaut haben.

Alexander von Humboldt (1769 - 1859), deutscher Naturforscher

 

Blicke in die schöne Natur und beruhige dein Gemüt.

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827), deutscher Komponist

 

In der Geschichte hat Alles, auch das Geringere, seinen Reiz und sein Recht.

Jacob Grimm (1785 - 1863)

 

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.

Arthur Schopenhauer (1788 - 1860)

 

Mit der Zeit belohnt und straft und rächt sich alles.

Leopold von Ranke (1795 - 1886), deutscher Historiker

 

Der Mensch kennt alle Dinge der Erde, aber den Menschen kennt er nicht.

Jeremias Gotthelf (1797 - 1854), schweizer Schriftsteller

 

Die erste Pflicht derer, die eine hohe Stellung bekleiden, ist die, den anderen mit gutem Beispiel voranzugehen.

Massimo Taparelli (1798 - 1866), ital. Schriftsteller, Maler und Politiker

 

Du kannst wählen zwischen der Wahrheit und der Ruhe, aber beides zugleich kannst du nicht haben.

Ralph Waldo Emerson (1802 - 1882), US-amerikanischer Philosoph

 

Die Wahrheit kann warten, sie ist es gewohnt.

Douglas William Jerrold (1803 - 1857), englischer Dramatiker

 

Ich bin verpflichtet, meinen Gegern Argumente zu liefern, aber nicht Verstand.

Benjamin Disraeli Earl of Beaconsfield (1804 - 1881), engl. Politiker u. Romancier

 

Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.

Halte dir jeden Tag dreißig Minuten für deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein Nickerchen.

Abraham Lincoln (1809 - 1865), US-Präsident

 

Glücklich, wer mit den Verhältnissen zu brechen versteht, ehe sie ihn gebrochen haben.

Franz Liszt (1811 - 1886), Komponist, Dirigent u. Musiklehrer

 

Ich brauche Informationen, eine Meinung bilde ich mir selbst.

Charles Dickens (1812 - 1870), englischer Erzähler

 

Das Leben kann nur in der Schau nach rückwärts verstanden werden, aber nur in der Schau nach vorwärts gelebt werden.

Sören Kierkegaard (1813 - 1855), dänischer Philosoph

 

Der Utopist sieht das Paradies, der Realist das Paradies plus Schlange.

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.

Friedrich Hebbel (1813 - 1863), deutscher Schriftsteller

 

Autorität wie Vetrauen werden durch nichts mehr erschüttert als das Gefühl, ungerecht behandelt zu werden.

Theodor Storm (1817 - 1888), deutscher Schriftsteller und Jurist

 

Die Geschichte liebt es bisweilen, sich auf einen Menschen zu verdichten, welchem hierauf die Welt gehorcht.

Jakob Burckhardt (1818 - 1897), schweizer Historiker

 

Einbildung mag einen Menschen aufblasen, aber nie stützen.

John Ruskin (1819 - 1900), brit. Schriftsteller, Maler,. Kunsthistoriker u. Sozialphilosoph

 

Der Klügere gibt nach - Eine traurige Wahrheit: Sie begründet die Weltherrschaft der Dummen.

Ein Urteil lässt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil.

Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), österr. Schriftstellerin

 

Sie behaupten, unsere Erde gehört ihnen. Seht Brüder, der Frühling ist da. Die Sonne hat die Erde umarmt. Bald werden wir die Kinder dieser Liebe sehen. Jeder Same, jedes Tier ist erwacht. Dieselbe Kraft hat auch uns geboren. Darum gewähren wir auch unseren Mitmenschen und unseren Freunden, den Tieren, die gleichen Rechte wie uns, auf dieser Erde zu leben. Aber hört Brüder. Jetzt haben wir es mit einer anderen Art zu tun. Sie waren wenige und schwach; jetzt aber sind es viele und sie sind stark und überheblich. Es ist kaum zu glauben, sie wollen die Erde umpflügen. Habgier ist ihre Krankheit. Sie haben viele Gesetze gemacht und die Reichen dürfen sie brechen, die Armen aber nicht! Sie nehmen das Geld der Armen und Schwachen, um die Reichen und Starken damit zu stützen. Sie sagen, unsere Mutter Erde gehöre Ihnen; sie zäunen uns, ihre Nachbarn, von unserer Mutter ab. Sie beschmutzen unsere Mutter mit ihren Gebäuden und ihrem Abfall. Sie zwingen unsere Mutter, zur Unzeit zu gebären. Und wenn sie keine Frucht mehr trägt, geben sie ihr Medizin, auf das sie auf neue gebären soll. Was sie tun ist nicht heilig. Sie sind wie ein Fluss zur Zeit des Hochwassers. Im Frühling tritt er über die Ufer und zerstört alles auf seinem Wege.

Tatanka Yotanka (Sitting Bull) (1831 - 1890), Lakota-Häuptling

 

Wer in die Fußstapfen anderer tritt hinterlässt keine eigenen Spuren.

Wilhelm Busch (1832 - 1908), dt. Dichter und Zeichner

 

Große Männer sind fast immer schlechte Menschen.

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.

Lord John Dalberg-Acton (1834 - 1902), englischer Gelehrter

 

Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das erröten kann. Es ist aber auch das einzige, das Grund dazu hat.

Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.

Männer, die behaupten, sie seien die uneingeschränkten Herren im Haus, lügen auch bei anderen Gelegenheiten.

Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann.

Mark Twain (1835 - 1911), US-amerikanischer Schriftsteller

 

Diplomatie ist die Kunst, einen Hund so lange zu streicheln, bis Maulkorb und Leine fertig sind

François Félix Faure (1841 - 1899), französischer Politiker

 

Werbung ist der Versuch, das Denkvermögen des Menschen so lange außer Takt zu setzen, bis er genügend Geld ausgegeben hat.

Ambrose Gwinnet Bierce (1842 - 1914), US-amerikanischer Journalist und Schriftsteller

 

Zweifel klettert auf den Baum der Erkenntnis, Rechthaben hängt sich an ihm auf.

Thomas Alva Edison (1847 - 1931), US-amerikanischer Erfinder

 

Kunst ist entweder Plagiat oder Revolution

Paul Gauguin (1848 - 1903), französischer Maler

 

Wer nicht gerne denkt, sollte wenigstens von Zeit zu Zeit seine Vorurteile neu gruppieren.

Luther Burbank (1849 - 1926), US-amerikanischer Pflanzenzüchter

 

Das Ergebnis mancher gründlichen Untersuchung steht fest - bevor sie angestellt wird.

Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.

Die Welt ist eine Bühne, aber das Stück ist schlecht besetzt.

Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.

Ich gebe Ratschläge immer weiter. Es ist das einzige, was man damit tun kann.

Oscar Wilde (1854 - 1900), irischer Schriftsteller

 

Alle großen Wahrheiten waren anfangs Blasphemien.

Die Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.

Erfahrungen sind Wegweiser - keine Lagerplätze.

Es ist leichter Leuten Ketten anzulegen, als sie ihnen abzunehmen, wenn die Ketten anständig aussehen.

Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe.

George Bernard Shaw (1856 - 1950), irischer Dramatiker, Politiker und Satiriker

 

Tradition pflegen heißt nicht, Asche aufzubewahren, sondern die Glut am Glühen zu halten

Jean Jaurés (1859 - 1914), französischer Historiker und Politiker

 

Arbeit ist eine so faszinierende Sache, dass ich anderen stundenlang dabei zuschauen könnte.

Jerome Klapka Jerome (1859 - 1927), englischer Autor

 

Der Gelehrte verallgemeinert, der Künstler unterscheidet.

Jules Renard (1864 - 1910), französischer Schriftsteller

 

Der Einfall ersetzt nicht die Arbeit.

Max Weber (1864 - 1920), dt. Soziologe, Jurist und Sozialökonom

 

Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Otto Julius Bierbaum (1865 - 1910), dt. Journalist und Schriftsteller

 

Die sieben Todsünden der Menscheit: Reichtum ohne Arbeit - Genuss ohne Gewissen - Wissen ohne Charakter - Geschäft ohne Moral - Wissenschaft ohne Menschlichkeit - Religion ohne Opfer - Politik ohne Prinzipien

Mahatma Gandhi (1869 - 1948)

 

Es ist ein Gesetz im Leben: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich dafür eine andere.

André Gide (1869 - 1951), franz. Schriftsteller

 

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Wladimir Iljitsch Uljanow (Lenin) (1870 - 1924), russischer Staatsmann

 

Die Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden.

Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht.

Rosa Luxemburg (1871 - 1919), deutsche Politikerin

 

Golf: eine teure Variante des Murmelspiels.

Gilbert Keith Chesterton (1874 - 1936), britischer Schriftsteller

 

Das größte Argument gegen die Demokratie ist ein fünfminütiges Gespräch mit einem durchschnittlichen Wähler.

Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat.

Es kann geschehen, dass man hinfällt. Unverzeihlich ist es nur, wenn man liegen bleibt.

Winston Churchill (1874 - 1965), englischer Staatsmann

 

Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.

Albert Schweitzer (1875 - 1965), deutsch-französischer Arzt, Philosoph, Theologe, Organist, Musikwissenschaftler und Pazifist

 

Nichts ist im Menschen, auch im scheinbar aufgeklärtesten, fester verwurzelt als der Glaube an irgendwelche Autoritäten.

Das was war, wirkt auf uns allemal tiefer, als das, was ist.

Die Welt hat einen großen Bedarf an Menschen, die Unrecht für Recht ausgeben.

Egon Friedell (1878 - 1938)

 

Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorneherein ausgeschlossen scheint.

Es gibt zwei unendliche Dinge, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich noch nicht ganz sicher.

Keine Maus würde je eine Mausefalle erfinden.

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

Albert Einstein (1879 - 1955)

 

Wie kann ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?

Edward Morgan Forster (1879 - 1970), engl. Erzähler

 

Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.

Pablo Picasso (1881 - 1973)

 

Man soll die Dinge nicht so tragisch nehmen, wie sie sind.

Karl Valentin (1882 - 1948), deutscher Komiker

 

Das menschliche Talent, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch jenes übertroffen, ihn (wieder) zu zerstören.

Theodor Heuss (1884 - 1963), deutscher Politker

 

Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.

Curt Goetz (1888 - 1960), deutscher Schauspieler u. Bühnenautor

 

Wenn die Menschen niemals etwas Dummes täten, geschähe auch nichts Vernüftiges.

Ludwig Wittgenstein (1889 - 1951), Philosoph österreichischer Herkunft

 

Kluge Leute können sich dumm stellen, das Gegenteil ist schwieriger.

Toleranz ist der Verdacht, dass der andere Recht hat.

Kurt Tucholsky (1890 - 1935), deutscher Journalist u. Schriftsteller

 

Tempo ist oft ein Zeichen dafür, dass es abwärts geht.

Josef Magnus Wehner (1891 - 1973)

 

Albernheit ist eine Erholung von der Umwelt

Peter Bamm alias Curt Emmerich (1897 - 1975), dt. Schriftsteller

 

Schwierigkeiten werden nicht dadurch überwunden, dass sie verschwiegen werden.

Bertold Brecht (1898 - 1956) 

 

Die gefährlichste Form der Zensur ist die Schere im eigenen Kopf.

Curzio Malaparte (1898 - 1957), italienischer Schriftsteller und Jounalist

 

Gestern standen wir noch vor dem Abgrund, heute sind wir bereits einen gewaltigen Schritt weiter.

Erich Kästner (1899 - 1974), deutscher Schriftsteller

 

Geh nicht nur die glatten Straßen. Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

Antoine de Saint Exupéry (1900 - 1944)

 

Der Mensch ist in der Lage, sich vieleierlei Bedingungen anzupassen, doch wenn sie seiner menschlichen Natur zuwiderlaufen, ändert er die bestehenden Verhältnisse - andernfalls stumpft er ab.

Erich Fromm (1900 - 1980), deutsch-US-amerikanischer Psychoanalytiker, Philosoph u. Sozialpsychologe

 

In der Politik ist es manchmal wie in der Grammatik: Ein Fehler den alle begehen, wird schließlich als Regel anerkannt.

André Malraux (1901 - 1976), französischer Politiker und Schriftsteller

 

Es gab einmal ein Zeitalter - es war das griechische - da war der Mensch das Maß aller Dinge. Heute sind die Dinge das Maß aller Menschen.

Werner Finck (1902 - 1978), deutscher Kabarettist

 

In der Demokratie ist eine abweichende Meinung ein Akt des Vertrauens.

James William Fulbright (1905 - 1995)

 

Es gilt die "Trotzmacht des Geistes" zu entwickeln, die Fähigkeit, im richtigen Augenblick "Nein" zu sagen.

Viktor E. Frankl (1905 - 1997)

 

Die radikalsten Revolutionäre werden einen Tag nach der Revolution Konservative.

Hannah Arendt (1906 - 1975), dt. Philosophin, Soziologin u. Politologin

 

Die Phantasie der Männer reicht bei weitem nicht aus, um die Realität Frau zu begreifen.

Anna Magnani (1908 - 1973), italienische Schauspielerin

 

Der Westen verführt zur Unmenschlichkeit, das System des Ostens zwingt zur Unmenschlichkeit.

Prof. Dr. Helmut Gollwitzer (1908 - 1993), dt. Theologe, Schriftsteller u. Sozialist

 

Erfolg steigt nur zu Kopf, wenn dort der entsprechende Hohlraum vorhanden ist.

Heinz Erhardt (1909 - 1979), dt. Schauspieler und Schriftsteller

 

Unverantwortlich ist, wenn Verantwortliche keine Sachkunde und Sachkundige keine Verantwortung haben.

Arno Sölter (1911 - 1987)

 

Unsere Ethik darf nicht hinter der Entwicklung der Technik zurückbleiben, unsere wahrnehmende Vernunft nicht hinter unserem analytischen Verstand, unsere Liebe nicht hinter unserer Macht.

Das demokratische System, zu dem unser Staat sich bekennt, beruht auf der Überzeugung, dass man den Menschen die Wahrheit sagen kann.

Carl Friedrich von Weizsäcker (1912 - 2007)

 

Die Leute, die das Gras wachsen hören, sind meistens diesselben, die es gesät haben.

Peter Frankenfeld (1913 - 1979), dt. Schauspieler u. Entertainer

 

Wenn die Menschen nur über Dinge reden würden, von denen sie etwas verstehen - das Schweigen wäre bedrückend.

Robert Lembke (1913 - 1989), dt. Journalist u. Fernsehmoderator

 

Die Zivilation geht ihrem Ende zu, wenn die Landwirtschaft aufhört eine Lebensform zu sein und zur Industrie wird.

Nicolás Gómez Dávila (1913 - 1994), kolumbianischer Philosoph

 

Glück ist Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis.

Ingrid Bergman (1915 - 1982), schwedische Filmschauspielerin

 

Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: Keine Bildung.

John F. Kennedy (1917 - 1963), US-amerikanischer Präsident

 

Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

Paul Watzlawick (1921 - 2007)

 

Die Werbung schenkt uns neue Bedürfnisse und nimmt uns Stück für Stück die eigene Sprache.

Iring Fetscher (*1922), Politikwissenschaftler

 

Neue Leute dürfen nicht Bäume ausreißen, nur um zu sehen, ob die Wurzeln noch dran sind.

Kontrolliere das Öl und du beherrschst die Nation, kontrolliere die Nahrung und du beherrschst die Menschheit. Wer die Macht über das Saatgut hat, braucht keine Waffen mehr!

Henry Kissinger (*1923), US-amerikanischer Politiker

 

Eine gute Ehe fördert die Nebenbeschäftigung mit Hobbys. Eine schlechte Ehe noch mehr.

Ephraim Kishon (*1924), israelischer Satiriker

 

Zukunft braucht Herkunft

Odo Marquardt (1928 - 2015), deutscher Philospoh

 

Etwas von allen Seiten betrachtet, heißt noch lange nicht, an den Kern zu gelangen.

Tilly Boesche-Zacharowski (*1928), deutsche Schriftstellerin

 

Wer die Erde nicht respektiert, zerstört sie, wer nicht alles Leben so wie das eigene respektiert, wird zum Mörder. Der Mensch glaubt manchmal, er sei zum Besitzer, zum Herrscher erhoben worden. Das ist ein Irrtum. Er ist nur ein Teil des Ganzen. Seine Aufgabe ist die eines Hüters, eines Verwalters, nicht die eines Ausbeuters. Der Mensch hat Verantwortung, nicht Macht. Wir denken bei jeder Entscheidung an die siebte der kommenden Generationen. Es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Menschen nach uns, die noch ungeborenen Generationen, eine Welt vorfinden, die nicht schlechter ist als die unsere - und hoffentlich besser.

Oren Loyens (*1930), Onondaga-Häuptling

 

Wer nicht über die Zukunft nachdenkt, wird keine haben.

Heiner Geißler (* 1930), deutscher Politiker

 

Ein gutes Geschäftsergebnis ist viel strärker von dem Boot abhängig, in dem Sie sitzen, als von der Effizienz, mit der Sie rudern.

Warren Buffett (* 1930), US-amerikanischer Unternehmer

 

Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen. Wer die Gegenwart nicht versteht, kann die Zukunft nicht gestalten.

Hans-Friedrich Bergmann (*1934)

 

Jede Versicherung hat zwei Seiten: Auf der Vorderseite wird man versichert. Und auf der Rückseite wird man verunsichert.

Viele Menschen hinterlassen Spuren, nur wenige hinterlassen Eindrücke.

Werner Mitsch (1936 - 2009), deutscher Schriftsteller u. Aphoristiker

 

Was für ein Gefühl muss der Tropfen haben, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Nikolaus Cybinski (*1936), deutscher Pädagoge

 

Die Evolution geht ziemlich langsam nirgendwo hin.

Michael Ruse (*1940)

 

Mehr denn je sind Kultur und Bildung entscheidende Elemente für unser Zusammenleben - oder noch zugespitzter ausgedrückt - für unser Überleben.

Klaus-Dieter Lehmann (*1940), Präsident des Goethe-Instituts, 2013

 

Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.

John Lennon (1940 - 1980), britischer Musiker und Komponist

 

Ohne Abweichung von der Norm ist kein Fortschritt möglich.

Frank Zappa (1940 - 1993), US-amerikanischer Musiker

 

In Machtfülle leidet Mitgefühl mächtig.

Prof. Michael Marie Jung (*1940)

 

Das Pseudonym Gottes, wenn er nicht unterzeichnen will, ist der Zufall.

António Lobo Antunes (*1942), portugies. Psychiater und Schriftsteller

 

Man sollte nur denen gehorchen, die etwas zu sagen haben, nicht denen, die das Sagen haben.

Erhard Blanck (*1942), dt. Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler

 

Das Gegenteil der Heiligen sind nicht die Sünder, sondern die Scheinheiligen.

Glenn Glose (*1947), US-amerikanische Schauspielerin

 

Zur Befriedigung ihres nimmersatten Lebenstils haben die industriealisierten Länder giftige Abgase in die Atmosphäre gepumpt und die ganze Welt in eine Notlage gebracht, bei der es mittlerweile um unser aller Überleben geht.

Tafue M. Lusama, Bischof der vom Klimawandel bedrohten Pazifikinsel Tuvalu

 

Und immer dann, wenn man sich so richtig für etwas begeistert, wenn es einem unter die Haut geht und man etwas besonders gut hinbekommen hat, wird im Mittelhirn eine Gruppe von Nervenzellen bewegt. Die schütten dann an den Enden Botenstoffe aus. Zum Leidwesen aller tapferen Pflichterfüller und ordentlichen Funktionierer passiert das nie im Routinebetrieb des Gehirns, wenn man all das abarbeitet, was anliegt, sondern nur in diesem wunderbaren Zustand der Begeisterung.

Prof. Dr. Gerald Hüther (*1951), Neurobiologe, 2011

 

Das große Problem mit dem Fortschritt ist - auch die Nachteile entwickeln sich weiter.

Ernst Ferstl (* 1955), österreichischer Lehrer und Schriftsteller

 

Wenn Menschen Macht haben, ist es naiv anzunehmen, sie würden sie uneigennützig einsetzen.

Prof. Dr. Bruce Charlton, britischer Evolutionsforscher

 

Wir tendieren dazu, zu viel Lob über jene clevere Person zu schütten, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort war

Matt Ridley (* 1958), britischer Unternehmer und Politiker

 

Führungskräfte mit Macht verhalten sich tendenziell wie Menschen mit einem Hirnschaden.

Prof. Dr. Dacher Keltner (*1967), US-amerikanischer Psychologe

 

In deutschen Konzernen (wirklich nur dort ? - v.N.) werden oft nicht die ehrlichsten Mitarbeiter befördert, sondern die Kopfnicker und Ja-Sager.

Martin Wehrle (*1970), deutscher Journalist und Karriereberater

 

Sprichwörter

Die Leute sagen immer, die Zeiten werden schlimmer. Die Zeiten bleiben immer, die Leute werden schlimmer. (Alte Hausinschrift)

Das schlechteste Rad am Wagen knarrt am meisten.

Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand (Mongolisches Sprichwort)

Die Ameise hält das Johanniswürmchen für ein großes Licht.

Es gibt keinen Ketzer, der nicht seinen Glauben hat. (Niederländisches Sprichwort) 

Es ist schön der Gegenwart zu gefallen, besser aber ist es, der Zukunft zu genügen.

Hochmut geht zu Pferde aus und kehrt zu Fuße heim.               

Kommt die Macht, so fällt das Recht in Acht.

Man bespricht nicht den Preis des Fisches, der noch im Meer ist. (Kurdisches Sprichwort)

Sprichwörter sind wie Medizin. Einige wirken sofort, andere muss man erst verdaut haben, um die Wirkung zu erfahren.

Wäge den Feind nach seinen Worten und den Freund nach seinen Taten. (Spruchweisheit aus Schweden)

Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem andern zu. (Volksmund)

Wenn man das Alte erforscht, erkennt man das Neue. (Spruchweisheit aus Indien)

Wer immer das letzte Wort haben will, spricht bald mit sich allein. (Bretonisches Sprichwort)

 

 

  
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Letzte Änderung:
20.04.2018, 12:28